Das 22. Türchen

Bei Freude gehen wir, wie auch beim Stolz in die sogenannte Anti-Gravitation. Der Körper ist aufrecht, die Mundwinkel gehen nach oben. Je nach Intensität beschreiben wir Freude auch mit den Gefühlsbegriffen: befriedigt, amüsiert, erfreut, heute, zufrieden, entzück, begeistert und glücklich...

Tagesaufgabe


Wenn Freude ein Mensch wäre. Wie würde er aussehen?

  • Stelle dir diesen „Freude–Mensch"  bitte in allen Einzelheiten visuell vor. Größe, Farbe, Beschaffenheit, Kleidung, männlich, weiblich, sitzend, liegend, lachend, weinend. So detailliert wie es dir in den Sinn kommt, es gibt keine Begrenzung. 


  • Beobachte ihn ein wenig und schau wie dieser "Freude–Mensch"  auf dich wirkt.


  • Woran erkennst du, dass dieser "Freude–Mensch" freudig ist? Wie zeigt er das, wie verhält er sich?


  • Welche Gedanken kommen in dir hoch, was fühlst du?


  • Beobachte so in aller Ruhe für mindestens 5 Minuten deinen "Freude–Menschen" und spüre nun, wo im Körper du seine Freude als Resonanz in dir wahrnimmst.


  • Wo ist der körperlich spürbare Unterschied zwischen Dankbarkeit, Entspannung, Ehrfurcht, Stolz und Freude in dir wahrnehmbar?


Tipp: Falls es dir schwerfällt Freude zu spüren, kannst du auch einen Stift zwischen die Zähne klemmen. Wichtig, der Mund darf den Stift nicht berühren. Mit dieser Übung ziehen wir mechanisch die beiden großen Jochbeinmuskeln nach oben. Diese Muskeln  sind aktiv, wenn wir emotional ausgelöst lachen. Durch diese Aktivierung/ Stimulation geben wir unserem Gehirn den Impuls, "Glückshormone" auszuschütten. Halte den Stift für mindestens 90 Sekunden.


Freude vermehrt sich, wenn man sie weitergibt!